20.07.2026

MTB-Vereins-Summit 2026

MTB-Vereins-Summit 2026: Vernetzung, Wissenstransfer und starke Impulse für die MTB-Community

Am 16. und 17. Juli war der Mountainbike Stuttgart e.V. Gastgeber des zweiten MTB-Vereins-Summits. Nach der erfolgreichen Premiere 2025 in Freiburg trafen sich Vertreterinnen und Vertreter von Mountainbike-Vereinen, Initiativen, Verbänden und Behörden aus Deutschland, um sich über die Zukunft des Mountainbikens auszutauschen, voneinander zu lernen und neue Kontakte zu knüpfen.

Auftakt auf den Stuttgarter Trails

Bereits am Donnerstagabend begann der Summit mit einer gemeinsamen Ausfahrt über die Stuttgarter Trails. Vom Treffpunkt am Birkenkopf führte die rund zweistündige Tour über etwa 20 Kilometer und 500 Höhenmeter durch den Stuttgarter Wald. Dabei standen nicht Geschwindigkeit oder sportlicher Ehrgeiz im Vordergrund, sondern das Kennenlernen und der persönliche Austausch.

Den Abend ließen die Teilnehmenden bei einem gemeinsamen Essen in Kostas Taverne ausklingen – die perfekte Gelegenheit, erste Gespräche zu vertiefen und neue Kontakte zu knüpfen.

Austausch rund um die Zukunft des Mountainbikens

Am Freitag öffnete das Schulungszentrum von Paul Lange & Co. seine Türen für den MTB-Vereins-Summit. Nach der Begrüßung durch Moderator Benedikt Bagger sowie Gastgeber Patrick Czech (Bild) begrüßte Benedikt Herré, 1. Vorsitzender von Mountainbike Stuttgart e.V., die Teilnehmenden und stellte die Ergebnisse der Umfrage unter Mountainbike-Vereinen vor. Gemeinsam wurde diskutiert, vor welchen Herausforderungen Vereine heute stehen und welche Chancen sich für die Zukunft ergeben.

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf den Themen Trailplanung, Genehmigungen und Verkehrssicherungspflicht. Heiko Mittelstädt (DIMB) erläuterte die rechtlichen Grundlagen der Verkehrssicherungspflicht auf Mountainbike-Trails, bevor Lucas Landenberger (Mountainbike Freiburg e.V.) aus der Praxis berichtete und Einblicke in die Zusammenarbeit mit Behörden gab.

Best Practices aus ganz Deutschland

Am Nachmittag standen erfolgreiche Beispiele aus der Praxis im Mittelpunkt. Juliane Soccodato von ForstBW zeigte auf, wie die Genehmigung von Mountainbike-Trails im Staatswald gelingen kann. Janet Weick vom DIMB IG Rems-Murr berichtete über ihre Erfahrungen i der kommunalen Zusammenarbeit. Max Haggenmüller von Fux und Dax stellte vor, wie nachhaltiger Trailbau und langfristige Trailpflege erfolgreich umgesetzt werden können (Bild: Janet, Max und Juliane v.l.). Anschließend sprach Tanja Naber vom Mountainbike Freiburg e.V. über erfolgreiche Jugendarbeit und den Aufbau einer aktiven Vereinsgemeinschaft. 

Gemeinsam die Zukunft gestalten

Zum Abschluss stand die Frage im Mittelpunkt, wie sich die Mountainbike-Vereine künftig noch besser vernetzen und gegenseitig unterstützen können. In zahlreichen Gesprächen wurde deutlich, dass viele Vereine vor ähnlichen Herausforderungen stehen – gleichzeitig aber auch enorme Chancen bestehen, Wissen und Erfahrungen miteinander zu teilen.

Der MTB-Vereins-Summit 2026 hat eindrucksvoll gezeigt, wie wertvoll der persönliche Austausch innerhalb der deutschen Mountainbike-Community ist. Neue Kontakte wurden geknüpft, bestehende Netzwerke gestärkt und zahlreiche Ideen für zukünftige Projekte entwickelt.

Vielen Dank!

Ein herzlicher Dank gilt allen Referentinnen und Referenten für ihre spannenden Vorträge und die offenen Diskussionen. Ebenso bedanken wir uns bei allen Teilnehmenden, die den Summit mit ihren Erfahrungen und ihrem Engagement bereichert haben.

Ein besonderer Dank geht an Paul Lange & Co. für die Gastfreundschaft und die Bereitstellung der Räumlichkeiten sowie an alle Helferinnen und Helfer, die die Veranstaltung ermöglicht haben.

Wir freuen uns schon jetzt auf den nächsten MTB-Vereins-Summit!